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	<title>Kommentare für Jusos Aachen</title>
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	<description>Mit Macht um fair teilen - Jusos Aachen!</description>
	<lastBuildDate>Mon, 26 Jul 2010 17:29:21 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Kommentar zu JETZT ERST RECHT: LÄNGER GEMEINSAM LERNEN! von Markus</title>
		<link>http://www.jusos-aachen.de/?p=5063&#038;cpage=1#comment-3893</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 17:29:21 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Bürgerliche Bildungselite&quot; - na klar! Alle sozial schwachen Kinder gehen auf die Haupt- oder Realschule und Schüler aus Mittelstand und Oberschicht besuchen das Gymnasium. Ich frage mich, ob der Herr Bundesvorsitzende hier überhaupt schonmal ein Gymnasium von innen gesehen hat. An meiner Schule beispielsweise gibt es viele sozial schwache Schüler, die dadurch aber nicht gleichzeitig leistungsschwach sind - im Gegenteil!

Uns sollte doch viel eher interessieren was passiert, wenn man eine Primarschule wirklich auch in NRW vorschlägt und durchführen möchte. Stellen wir uns nun vor, dass &quot;prinzipielle&quot; Haupt- und Realschüler nun mit Gymnasiasten gemeinsam unterrichtet werden. Wie sehen die Lehrpläne aus? Orientiert man sich hier nach unten und schadet somit denen, die weitaus mehr leisten können und wollen? Orientiert man sich nach oben, sodass leistungsschwächere Schüler nicht mehr dem Unterricht folgen können?

Welche empirischen Studien zeigen eigentlich, dass 6 Jahre gemeinames Lernen wirklich so viel besser sind als 4?

Befürworter der Gemeinschaftsschule werden nun damit argumentieren, dass man ja immer gemeinsam lernen könne.

Eines sollte man dabei jedoch nie vergessen: Ein großes Stück individueller Forderung und Förderung geht hier verloren. Ich bin kein Befürworter von Kampfbegriffen wie &quot;Einheitsschule&quot; und &quot;Selektion&quot; und denke auch nicht, dass man solch unsachliche Bezeichnungen verwenden muss. Viel eher sollte man die Vorzüge der Schulsysteme miteinander vergleichen, die Frage der Effizienz und Effektivität prüfen und auch konstruktiv versuchen, ersteinmal das Bestehende zu verbessern (Duchlässigkeit z.B.) bevor man ein völlig neues System einführt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Bürgerliche Bildungselite&#8221; &#8211; na klar! Alle sozial schwachen Kinder gehen auf die Haupt- oder Realschule und Schüler aus Mittelstand und Oberschicht besuchen das Gymnasium. Ich frage mich, ob der Herr Bundesvorsitzende hier überhaupt schonmal ein Gymnasium von innen gesehen hat. An meiner Schule beispielsweise gibt es viele sozial schwache Schüler, die dadurch aber nicht gleichzeitig leistungsschwach sind &#8211; im Gegenteil!</p>
<p>Uns sollte doch viel eher interessieren was passiert, wenn man eine Primarschule wirklich auch in NRW vorschlägt und durchführen möchte. Stellen wir uns nun vor, dass &#8220;prinzipielle&#8221; Haupt- und Realschüler nun mit Gymnasiasten gemeinsam unterrichtet werden. Wie sehen die Lehrpläne aus? Orientiert man sich hier nach unten und schadet somit denen, die weitaus mehr leisten können und wollen? Orientiert man sich nach oben, sodass leistungsschwächere Schüler nicht mehr dem Unterricht folgen können?</p>
<p>Welche empirischen Studien zeigen eigentlich, dass 6 Jahre gemeinames Lernen wirklich so viel besser sind als 4?</p>
<p>Befürworter der Gemeinschaftsschule werden nun damit argumentieren, dass man ja immer gemeinsam lernen könne.</p>
<p>Eines sollte man dabei jedoch nie vergessen: Ein großes Stück individueller Forderung und Förderung geht hier verloren. Ich bin kein Befürworter von Kampfbegriffen wie &#8220;Einheitsschule&#8221; und &#8220;Selektion&#8221; und denke auch nicht, dass man solch unsachliche Bezeichnungen verwenden muss. Viel eher sollte man die Vorzüge der Schulsysteme miteinander vergleichen, die Frage der Effizienz und Effektivität prüfen und auch konstruktiv versuchen, ersteinmal das Bestehende zu verbessern (Duchlässigkeit z.B.) bevor man ein völlig neues System einführt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aufruf zum Bildungsstreik von Jan</title>
		<link>http://www.jusos-aachen.de/?p=5011&#038;cpage=1#comment-3850</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 05:15:09 +0000</pubDate>
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		<description>Lieber Markus,

deine Ansicht zu demokratischen Rechten (wozu das Demonstrationsrecht eindeutig zählt) finde ich schon merkwürdig. Gerade wenn man sich bereit zeigt, auf etwas bewusst zu verzichten, zeigt sich doch, das man an einem Demoanliegen interessiert ist. Wenn du dann meinst, dass man bestehende (Schul-)Strukturen dafür nicht (temporär) boykottieren kann, halte ich dagegen, dass auch Lehrer daran gelegen ist, dass sich Bedingungen an den Schulen ändern müssen. Und hier sind auch sehr viele Schnittmengen mit dem Bildungsstreik. Als Schüler muss man bei der Demoteilnahme nur mit der Konsequenz leben, das Versäumte nachzuholen.

Mit den Ausartungen bin ich mir nicht so sicher, ob du nicht von dir auf andere schließt. Oder woher nimmst du eine so krasse verallgemeinerde Behauptungen her (klingt genauso wie alle Moslems sind Gotteskrieger, weil sie den Koran verbreiten wollen)? Nur so zur Info, ich bin als Jugendlicher keineswegs als Randalierer (egal ob auf Demos oder sonstwo) aufgefallen und hatte auch nicht das Bedürfnis dieses zu tun. Aber klar, wenn du am 1.Mai im Hamburger Schanzenviertel oder Berlin Kreuzberg bist, dann hast du auch eine andere Intention und ein anderes Demoverständnis. Aber das kannst du doch nicht ernsthaft auf Aachen übertragen wollen?

Im übrigen scheinst du ja gerne alles Verallgemeinern zu wollen, um deine Weltsicht kundzutun (deshalb auch meine Ansicht, dass du naiv bist). Wen meinst du eigentlich mit SPD in Bezug auf die staatliche Hilfen? Gerade die Jusos haben diese Hilfen schon immer als sehr kritisch betrachtet und beispielsweise die Unsymmetrie zu Bildungs- und Sozialausgaben kritisiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Markus,</p>
<p>deine Ansicht zu demokratischen Rechten (wozu das Demonstrationsrecht eindeutig zählt) finde ich schon merkwürdig. Gerade wenn man sich bereit zeigt, auf etwas bewusst zu verzichten, zeigt sich doch, das man an einem Demoanliegen interessiert ist. Wenn du dann meinst, dass man bestehende (Schul-)Strukturen dafür nicht (temporär) boykottieren kann, halte ich dagegen, dass auch Lehrer daran gelegen ist, dass sich Bedingungen an den Schulen ändern müssen. Und hier sind auch sehr viele Schnittmengen mit dem Bildungsstreik. Als Schüler muss man bei der Demoteilnahme nur mit der Konsequenz leben, das Versäumte nachzuholen.</p>
<p>Mit den Ausartungen bin ich mir nicht so sicher, ob du nicht von dir auf andere schließt. Oder woher nimmst du eine so krasse verallgemeinerde Behauptungen her (klingt genauso wie alle Moslems sind Gotteskrieger, weil sie den Koran verbreiten wollen)? Nur so zur Info, ich bin als Jugendlicher keineswegs als Randalierer (egal ob auf Demos oder sonstwo) aufgefallen und hatte auch nicht das Bedürfnis dieses zu tun. Aber klar, wenn du am 1.Mai im Hamburger Schanzenviertel oder Berlin Kreuzberg bist, dann hast du auch eine andere Intention und ein anderes Demoverständnis. Aber das kannst du doch nicht ernsthaft auf Aachen übertragen wollen?</p>
<p>Im übrigen scheinst du ja gerne alles Verallgemeinern zu wollen, um deine Weltsicht kundzutun (deshalb auch meine Ansicht, dass du naiv bist). Wen meinst du eigentlich mit SPD in Bezug auf die staatliche Hilfen? Gerade die Jusos haben diese Hilfen schon immer als sehr kritisch betrachtet und beispielsweise die Unsymmetrie zu Bildungs- und Sozialausgaben kritisiert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aufruf zum Bildungsstreik von Markus</title>
		<link>http://www.jusos-aachen.de/?p=5011&#038;cpage=1#comment-3849</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 23:19:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ich will keine Steuererhöhungen, die die SPD immer fordern wird !</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will keine Steuererhöhungen, die die SPD immer fordern wird !</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aufruf zum Bildungsstreik von Markus</title>
		<link>http://www.jusos-aachen.de/?p=5011&#038;cpage=1#comment-3848</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 23:18:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jusos-aachen.de/?p=5011#comment-3848</guid>
		<description>Lieber Jan,

meinst du wirklich, dass ich naiv bin und du selbst nicht ?
Bei einem Schulstreik ist nie jede Klasse vollständig abstinent, einige Schüler sind immer in der Klasse und für genau diese Schüler wird Unterricht gemacht. Die Lehrer sind dazu verpflichtet, den Unterricht normal fortzuführen und werden ihn auch nicht in der Art und Weise wiederholen !

Dass bei jedem Streik randaliert wird, habe ich nie gesagt ! Lediglich habe ich gesagt, dass die Gefahr sehr groß ist und ich aus meiner eigenen Erfahrung weiß, dass das Potential für Ausartungen hoch ist.
Dass &#039;unbefugt&#039; diente einfach der Verdeutlichung, vielleicht erkennt man das nicht, wenn man so besessen von seiner Idee ist - ich weiß es nicht.
Schonmal etwas davon gehört, dass Jugendliche es oft mögen, aufzufallen ? Es wird immer die geben, die blau machen und die, die lauthals schreiend durch die Gegend laufen !

Dir ist schon bewusst, dass vor allem die SPD die Unternehmen zupumpen wollte mit Geldern ? Dass die SPD die Abwrackprämie verteilt hat, um ganz massiv selektiv in den Markt einzugreifen ?

Zu dir Stefan: Du hast sicherlich Recht, ich kann dir nirgends widersprechen ! Nichtsdestotrotz ist es doch sehr verwunderlich, dass nie gesagt wird, wie man denn dann die Hochschulen finanzieren will, oder ? Man sieht ja jetzt, dass die SPD nichtmals sparen wollen würde ! Wo soll das Geld denn herkommen ? Vom Steuerzahler ? Nein, Danke !</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Jan,</p>
<p>meinst du wirklich, dass ich naiv bin und du selbst nicht ?<br />
Bei einem Schulstreik ist nie jede Klasse vollständig abstinent, einige Schüler sind immer in der Klasse und für genau diese Schüler wird Unterricht gemacht. Die Lehrer sind dazu verpflichtet, den Unterricht normal fortzuführen und werden ihn auch nicht in der Art und Weise wiederholen !</p>
<p>Dass bei jedem Streik randaliert wird, habe ich nie gesagt ! Lediglich habe ich gesagt, dass die Gefahr sehr groß ist und ich aus meiner eigenen Erfahrung weiß, dass das Potential für Ausartungen hoch ist.<br />
Dass &#8216;unbefugt&#8217; diente einfach der Verdeutlichung, vielleicht erkennt man das nicht, wenn man so besessen von seiner Idee ist &#8211; ich weiß es nicht.<br />
Schonmal etwas davon gehört, dass Jugendliche es oft mögen, aufzufallen ? Es wird immer die geben, die blau machen und die, die lauthals schreiend durch die Gegend laufen !</p>
<p>Dir ist schon bewusst, dass vor allem die SPD die Unternehmen zupumpen wollte mit Geldern ? Dass die SPD die Abwrackprämie verteilt hat, um ganz massiv selektiv in den Markt einzugreifen ?</p>
<p>Zu dir Stefan: Du hast sicherlich Recht, ich kann dir nirgends widersprechen ! Nichtsdestotrotz ist es doch sehr verwunderlich, dass nie gesagt wird, wie man denn dann die Hochschulen finanzieren will, oder ? Man sieht ja jetzt, dass die SPD nichtmals sparen wollen würde ! Wo soll das Geld denn herkommen ? Vom Steuerzahler ? Nein, Danke !</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aufruf zum Bildungsstreik von Stefan Oppelt</title>
		<link>http://www.jusos-aachen.de/?p=5011&#038;cpage=1#comment-3847</link>
		<dc:creator>Stefan Oppelt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 17:29:02 +0000</pubDate>
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		<description>Populismus ist in einer liberalen und auch in einer repräsentativen Demokratie immer sehr leicht vorzuwerfen, sind doch alle Parteien auf größtmöglichen Konsens in der wahlberechtigten Bevölkerung aus. Den Umkehrschluss allerdings, dass alles, worüber Konsens besteht, populistische Ideen sind, halte ich für falsch. Im Gegenteil stehen solche außerparlamentarischen Organisationen wie der Bildugnsstreik eher für eine deliberative Demokratie, will sagen für eine rationale öffentlich Debatte und eine graße Partizipationsdichte. Ich halte die Forderungen, sowie ihre Begründungen für rational. Natürlich kommt die Popularität gelegen und macht die Sache gerade erst legitim und richtig, aber der Kern der Debatte und die Ideen/Theorien, die dahinter stehen, sind rational und objektiv.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Populismus ist in einer liberalen und auch in einer repräsentativen Demokratie immer sehr leicht vorzuwerfen, sind doch alle Parteien auf größtmöglichen Konsens in der wahlberechtigten Bevölkerung aus. Den Umkehrschluss allerdings, dass alles, worüber Konsens besteht, populistische Ideen sind, halte ich für falsch. Im Gegenteil stehen solche außerparlamentarischen Organisationen wie der Bildugnsstreik eher für eine deliberative Demokratie, will sagen für eine rationale öffentlich Debatte und eine graße Partizipationsdichte. Ich halte die Forderungen, sowie ihre Begründungen für rational. Natürlich kommt die Popularität gelegen und macht die Sache gerade erst legitim und richtig, aber der Kern der Debatte und die Ideen/Theorien, die dahinter stehen, sind rational und objektiv.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aufruf zum Bildungsstreik von Jan</title>
		<link>http://www.jusos-aachen.de/?p=5011&#038;cpage=1#comment-3846</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 15:27:31 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Markus,

ich werde das Gefühl nicht los, dass du recht naiv bist.

1) Es macht Lehrern sehr wohl etwas aus, wenn Schüler nicht zum Unterricht kommen, da sie den Unterrichtsstoff ihnen vermitteln müssen. Ist die Mehrheit der Schüler nicht anwesend, dann müssen sie den Stoff nachholen (ähnlich wie in einer Produktion, die bei Produktionsstop den aufgestauten Betrieb nachholen muss).

2) Wieso gehst du davon aus, dass auf jeder Demo, und im speziellen auf den Bildungsstreikdemos, automatisch &quot;unbefugt&quot; randaliert wird? Und was wäre überhaupt befugtes Randalieren?

3) Wer bist du eigentlich, der meint festlegen zu können, wofür der Einzelne (Schüler, Student etc.) auf die Straße geht. Ich denke, dass wer auf die Demo geht sehr wohl weiß, wieso und warum er da ist. Ein anderes Problem ist dahingehend sicherlich, dass einige den Anlass dazu nehmen, um blau zu machen. Die aber sind dann auch nicht auf der Demo.

4) Das die Länder kein Geld haben, um in die Bildung zu investieren, halte ich für nicht stichhaltig. Immerhin sind ja auch Millionen-Gelder zur Rettung von Banken, Unternehmen da. Es ist nur der einfachere Weg, sich aus der Finanzierungsverantwortlichkeit herauszustehlen. Und wenn bei der TH die Studiengebühren auch nur 3 Prozent ausmachen, so heißt das nicht, dass die restlichen 97 Prozent in die Lehre fließen. Wenn es noch 2 Prozent wären, wäre das ein Erfolg.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Markus,</p>
<p>ich werde das Gefühl nicht los, dass du recht naiv bist.</p>
<p>1) Es macht Lehrern sehr wohl etwas aus, wenn Schüler nicht zum Unterricht kommen, da sie den Unterrichtsstoff ihnen vermitteln müssen. Ist die Mehrheit der Schüler nicht anwesend, dann müssen sie den Stoff nachholen (ähnlich wie in einer Produktion, die bei Produktionsstop den aufgestauten Betrieb nachholen muss).</p>
<p>2) Wieso gehst du davon aus, dass auf jeder Demo, und im speziellen auf den Bildungsstreikdemos, automatisch &#8220;unbefugt&#8221; randaliert wird? Und was wäre überhaupt befugtes Randalieren?</p>
<p>3) Wer bist du eigentlich, der meint festlegen zu können, wofür der Einzelne (Schüler, Student etc.) auf die Straße geht. Ich denke, dass wer auf die Demo geht sehr wohl weiß, wieso und warum er da ist. Ein anderes Problem ist dahingehend sicherlich, dass einige den Anlass dazu nehmen, um blau zu machen. Die aber sind dann auch nicht auf der Demo.</p>
<p>4) Das die Länder kein Geld haben, um in die Bildung zu investieren, halte ich für nicht stichhaltig. Immerhin sind ja auch Millionen-Gelder zur Rettung von Banken, Unternehmen da. Es ist nur der einfachere Weg, sich aus der Finanzierungsverantwortlichkeit herauszustehlen. Und wenn bei der TH die Studiengebühren auch nur 3 Prozent ausmachen, so heißt das nicht, dass die restlichen 97 Prozent in die Lehre fließen. Wenn es noch 2 Prozent wären, wäre das ein Erfolg.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aufruf zum Bildungsstreik von Markus</title>
		<link>http://www.jusos-aachen.de/?p=5011&#038;cpage=1#comment-3845</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 13:41:06 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn Schüler streiken, ist das etwas anderes, als wenn Arbeitnehmer streiken ! Die Schulen stört es nicht, wenn Schüler dem Unterricht an dem Tag fernbleiben, oder ?
Den Arbeitgebern fehlen hingegen wichtige Arbeitskräfte.

Soviel zu dem Beitrag von Ihnen, ElHereje.
Zu dir Stefan möchte ich folgendes sagen:

Die meisten Schulen geben den Schülern nicht frei, sondern notieren die versäumten Stunden als Fehlstunden !
Darüber hinaus muss man auch beachten, dass jeder Schüler zwar frei entscheiden kann, was er tut, d.h. ob er den Streik - oder wie auch immer man das nennen will - besuchen möchte, oder nicht, aber diejenigen, die in die Schule gehen massivst gestört werden wegen der lautstarken Proteste, die nicht selten ein unbefugtes randalieren auf dem Schulgelände zur Folge hatten.
Das Problem ist, dass kaum ein Schüler weiß, wofür er eigentlich streikt ! Die meisten schwänzen nur die Schule, weshalb ich so einen Protest, wenn überhaupt, sowieso nur außerhalb der Schulzeit veranstalten würde. Dann könnte man wirklich sehen, wem dieser politische Inhalt wichtig ist !
Populismus ist es deshalb eindeutig, weil das gesagt wird, was die Schüler hören wollen. Wer möchte keine kostenlose, gute Bildung ? Wer möchte schon für das Studium bezahlen müssen ? Niemand, wenn man das so fragt ! Was dabei missachtet wird ist die Frage, wie man die Qualität des Studiums beibehalten möchte, wenn das Land kein Geld hat.

Dieses Problem sehen leider wie wenigsten. An der RWTH-Aachen machen die Studienbeiträge nur 3% der Finanzierung der Hochschule aus, aber an den meisten anderen Unis helfen die Studiengebühren, ein deutlich besseres Lernklima zu erzielen !

Deshalb finde ich das populistisch.
Ich danke dir dennoch für deinen Beitrag und vielleicht bin ich ja auch nur naiv, aber wir befinden uns in schweren Zeiten und es ist gut, dass jemand sachlich reagiert auf einen Kommentar, der durchaus berechtigt ist. Im Gegensatz zu ElHereje hast du das getan.

Gruß,
Markus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Schüler streiken, ist das etwas anderes, als wenn Arbeitnehmer streiken ! Die Schulen stört es nicht, wenn Schüler dem Unterricht an dem Tag fernbleiben, oder ?<br />
Den Arbeitgebern fehlen hingegen wichtige Arbeitskräfte.</p>
<p>Soviel zu dem Beitrag von Ihnen, ElHereje.<br />
Zu dir Stefan möchte ich folgendes sagen:</p>
<p>Die meisten Schulen geben den Schülern nicht frei, sondern notieren die versäumten Stunden als Fehlstunden !<br />
Darüber hinaus muss man auch beachten, dass jeder Schüler zwar frei entscheiden kann, was er tut, d.h. ob er den Streik &#8211; oder wie auch immer man das nennen will &#8211; besuchen möchte, oder nicht, aber diejenigen, die in die Schule gehen massivst gestört werden wegen der lautstarken Proteste, die nicht selten ein unbefugtes randalieren auf dem Schulgelände zur Folge hatten.<br />
Das Problem ist, dass kaum ein Schüler weiß, wofür er eigentlich streikt ! Die meisten schwänzen nur die Schule, weshalb ich so einen Protest, wenn überhaupt, sowieso nur außerhalb der Schulzeit veranstalten würde. Dann könnte man wirklich sehen, wem dieser politische Inhalt wichtig ist !<br />
Populismus ist es deshalb eindeutig, weil das gesagt wird, was die Schüler hören wollen. Wer möchte keine kostenlose, gute Bildung ? Wer möchte schon für das Studium bezahlen müssen ? Niemand, wenn man das so fragt ! Was dabei missachtet wird ist die Frage, wie man die Qualität des Studiums beibehalten möchte, wenn das Land kein Geld hat.</p>
<p>Dieses Problem sehen leider wie wenigsten. An der RWTH-Aachen machen die Studienbeiträge nur 3% der Finanzierung der Hochschule aus, aber an den meisten anderen Unis helfen die Studiengebühren, ein deutlich besseres Lernklima zu erzielen !</p>
<p>Deshalb finde ich das populistisch.<br />
Ich danke dir dennoch für deinen Beitrag und vielleicht bin ich ja auch nur naiv, aber wir befinden uns in schweren Zeiten und es ist gut, dass jemand sachlich reagiert auf einen Kommentar, der durchaus berechtigt ist. Im Gegensatz zu ElHereje hast du das getan.</p>
<p>Gruß,<br />
Markus</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aufruf zum Bildungsstreik von Stefan Oppelt</title>
		<link>http://www.jusos-aachen.de/?p=5011&#038;cpage=1#comment-3844</link>
		<dc:creator>Stefan Oppelt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 05:30:18 +0000</pubDate>
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		<description>Niemand wird gezwungen, eine Demonstration zu besuchen. Wer gerne in die Schule gehen will, der kann das gerne tun; aber soweit ich weiß, geben die meisten Schulen ihren SchülerInnen ohnehin am Mittwoch frei, sodass sie dahin gehen können.

Also aus einem Aufruf zu einer politischen Demo zu schließen, dass die SPD Jugendliche vom Lernen abhalten will halte ich auch für abwegig. Besonders deswegen, weil wir ja für eine bessere Bildung demonstrieren. Du darfst Dich auch nicht zu sehr an diesem Begriff &quot;Streik&quot; aufhalten; ich glaube der Begriff ist eher ein Sarkasmus auf Anwesenheitslisten in Hörsälen und dergleichen - bestreiken (im Wortsinn) kann man sicher weder Schulen, noch Universitäten.

Für Populismus halte ich den Aufruf auch nicht. Die Forderungen des Bildungsstreiks decken sich größtenteils mit den Punkten der SPD, der Linkspartei und den Grünen. Den Streikenden ist der Populismus völlig egal. Das Bündnis ist - davon abgesehen - größtenteils politisch ungebunden. Ich glaube, denen geht es noch echt um gute Politik; aber vielleicht bin ich da auch nur etwas naiv...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Niemand wird gezwungen, eine Demonstration zu besuchen. Wer gerne in die Schule gehen will, der kann das gerne tun; aber soweit ich weiß, geben die meisten Schulen ihren SchülerInnen ohnehin am Mittwoch frei, sodass sie dahin gehen können.</p>
<p>Also aus einem Aufruf zu einer politischen Demo zu schließen, dass die SPD Jugendliche vom Lernen abhalten will halte ich auch für abwegig. Besonders deswegen, weil wir ja für eine bessere Bildung demonstrieren. Du darfst Dich auch nicht zu sehr an diesem Begriff &#8220;Streik&#8221; aufhalten; ich glaube der Begriff ist eher ein Sarkasmus auf Anwesenheitslisten in Hörsälen und dergleichen &#8211; bestreiken (im Wortsinn) kann man sicher weder Schulen, noch Universitäten.</p>
<p>Für Populismus halte ich den Aufruf auch nicht. Die Forderungen des Bildungsstreiks decken sich größtenteils mit den Punkten der SPD, der Linkspartei und den Grünen. Den Streikenden ist der Populismus völlig egal. Das Bündnis ist &#8211; davon abgesehen &#8211; größtenteils politisch ungebunden. Ich glaube, denen geht es noch echt um gute Politik; aber vielleicht bin ich da auch nur etwas naiv&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aufruf zum Bildungsstreik von ElHereje</title>
		<link>http://www.jusos-aachen.de/?p=5011&#038;cpage=1#comment-3841</link>
		<dc:creator>ElHereje</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 23:07:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jusos-aachen.de/?p=5011#comment-3841</guid>
		<description>Richtig! Liebe Genossinnen und Genossen! Liebe Kolleginnen und Kollegen in den Gewerkschaften: Markus hat völlig recht, wir streiken ab jetzt nur noch Wochentags nach Arbeitsschluss und am Wochenende! 150 Jahre Arbeiterbewegung haben ja offensichtlich nichts gebracht...! Man denke an die Schulpflicht, dieses unerträgliche und ursozialistische Bürde, die wir der Gesellschaft auferlegt haben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Richtig! Liebe Genossinnen und Genossen! Liebe Kolleginnen und Kollegen in den Gewerkschaften: Markus hat völlig recht, wir streiken ab jetzt nur noch Wochentags nach Arbeitsschluss und am Wochenende! 150 Jahre Arbeiterbewegung haben ja offensichtlich nichts gebracht&#8230;! Man denke an die Schulpflicht, dieses unerträgliche und ursozialistische Bürde, die wir der Gesellschaft auferlegt haben!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aufruf zum Bildungsstreik von Markus</title>
		<link>http://www.jusos-aachen.de/?p=5011&#038;cpage=1#comment-3840</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 22:28:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.jusos-aachen.de/?p=5011#comment-3840</guid>
		<description>Und wieder einmal sieht man, wie linker Populismus öffentlich auf der Homepage der JuSos-Aachen propagiert wird. Was bringt es den Schülerinnen und Schülern während ihrer Schulzeit zu streiken ? Damit erreicht man nur, dass sie sich Fehlstunden einhandeln und ich kann mir kaum vorstellen, dass soetwas das Ziel der SPD sein kann. 
Streikt von mir aus so viel ihr wollt außerhalb der Schulzeit und zeigt den Menschen, dass ihr nicht nur der Schule fernbleiben wollt, sondern ernsthaft demonstrieren möchtet.
Lasst die Schüler in Ruhe, die vernünftig und in einem geordneten Rahmen in der Schule lernen möchten, weil diese, im Gegensatz zu den Streikern gemerkt haben, dass man nur dann etwas lernt, wenn man die Schule auch besucht. Kein Streik wird daran etwas ändern können !
Oder möchte die SPD demnächst gleiche Bildungschancen in Bildungsgarantien umändern und jedem Schüler das Abitur in die Tasche stecken ?

Warum versteht niemand, dass Streiks innerhalb der Schulzeit keine Vorteile gegenüber denen außerhalb mit sich bringen ?

Mit freundlichen liberalen Grüßen,
Markus</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder einmal sieht man, wie linker Populismus öffentlich auf der Homepage der JuSos-Aachen propagiert wird. Was bringt es den Schülerinnen und Schülern während ihrer Schulzeit zu streiken ? Damit erreicht man nur, dass sie sich Fehlstunden einhandeln und ich kann mir kaum vorstellen, dass soetwas das Ziel der SPD sein kann.<br />
Streikt von mir aus so viel ihr wollt außerhalb der Schulzeit und zeigt den Menschen, dass ihr nicht nur der Schule fernbleiben wollt, sondern ernsthaft demonstrieren möchtet.<br />
Lasst die Schüler in Ruhe, die vernünftig und in einem geordneten Rahmen in der Schule lernen möchten, weil diese, im Gegensatz zu den Streikern gemerkt haben, dass man nur dann etwas lernt, wenn man die Schule auch besucht. Kein Streik wird daran etwas ändern können !<br />
Oder möchte die SPD demnächst gleiche Bildungschancen in Bildungsgarantien umändern und jedem Schüler das Abitur in die Tasche stecken ?</p>
<p>Warum versteht niemand, dass Streiks innerhalb der Schulzeit keine Vorteile gegenüber denen außerhalb mit sich bringen ?</p>
<p>Mit freundlichen liberalen Grüßen,<br />
Markus</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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