Juso Schülergruppe Aachen kritisiert uneinheitlichen Schulbetrieb an Fettdonnerstag

Die Juso Schülergruppe Aachen kritisiert die uneinheitliche Praxis
in Aachen an Fettdonnerstag schulfrei zu geben bzw.
den Unterricht aufrecht zu erhalten. Der kommende Donnerstag ist im
Gegensatz zum Rosenmontag und Veilchendienstag nicht durchweg schulfrei.
Während weiterführende Schulen wie das Couven-, Kaiser-Karl- und Inda-
Gymnasium, sowie die Heinrich-Heine-Gesamtschule aus guter Erfahrung
den Tag freigeben, erteilen Schulen wie die Gesamtschule Eilendorf, sowie
das Einhard- und Pius-Gymnasium auch weiterhin Unterricht. An letzterem
werden sogar Klassenarbeiten geschrieben, bewusst um Alkoholkonsum
einzudämmen.
„Es kann nicht angehen, dass Schulen mit pauschalen Taschenkontrollen
oder eigens angesetzten Klausuren versuchen den Schulbetrieb um jeden
Preis aufrechtzuerhalten“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende der
Schülerorganisation der SPD in Aachen, Safiyah Saifi. „Wo es keine
karnevalistische Tradition zu feiern gibt, ergibt es wenig Sinn die
Schülerinnen und Schüler für meist wenige Stunden erscheinen zu lassen.
Eine eindeutige Regelung für ganz Aachen erleichtert auch Eltern die
Wochenplanung.“
Die Juso SchülerInnen erhoffen sich, dass die Schullandschaft Aachens im
Interesse aller SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern einen Konsens für die
kommenden Jahre findet und damit die Karnevalstage allen erleichtert.

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