Aus der Landesverwaltung in den Schuldienst – Ein Desaster
Die Antwort der NRW-Landesregierung auf eine kleine Anfrage des SPD-Abgeordneten Sören Link offenbart das faktische Scheitern der Landesregierung dem Unterrichtsausfall an Schulen in NRW Einhalt zu gebieten!
Das groß beworbene Angebot für Landesbedienstete zum Wechsel an NRW-Schulen erweist sich als Rohrkrepierer. Wie die Daten für das Schuljahr 2007/2008 zeigen, haben gerade einmal 125 Bedienstete das Angebot wahrgenommen, von denen wiederum bereits 37,6 Pozent (= 47) aus dem Lehrerdienst ausgeschiedenen sind. Bis Ende 2008 kamen dann nur noch 5 weitere Bedienstete hinzu! Erfolg sieht gänzlich anders aus. Zumal die Geeignetheit der neuen Lehrkräfte für einen anspruchsvollen Job, wie den eines Lehrers, bei der unterschiedlichen Berufsherkunft doch sehr fragwürdig ist.
Das Fazit kann nur sein, die Lehrertätigkeit weitaus attraktiver zu gestalten, damit sich ,mehr geeignete Lehramtskandidaten finden und nicht nur abgeschobene Bedienstete. Dazu gehört neben einer angemessenen Vergütung auch eine zeitliche Entlastung von bürokratischen Barrieren (Konferenzen, Überprüfungen etc.), die heute vermehrt den Berufsalltag von Lehrern plagen.
Die Anfrage gibt’s hier.
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Januar 3rd, 2010 at 10:03
Was bildest Du Dir ein, diese Zahlen beurteilen zu können. Fragwürdig ist hier eher Deine Kommentierung.
Januar 3rd, 2010 at 19:19
Lieber Landesbediensteter,
Ihr Kommentar entbehrt so ziemlich jeglicher Logik und Argumentation. Wenn Sie an meinen Fähigkeiten Zweifel haben sollten, so formulieren Sie doch bitte eine konstruktive und sachliche Argumentation, mit der wir dann arbeiten können. Ansonsten ist Ihr Kommentar nur heiße Luft.
Schönen Gruß
Jan