„Von Mensch zu Mensch“ mit Hannelore Kraft
Wohnzimmer-Atmosphäre, weiße Sessel, Beistelltisch und rundum gedämpftes Licht. Inmitten diesem gemütlichen Ambiente nimmt Hannelore Kraft auf der weißen Couch Platz und stellt sich heute Abend im „Forum M“ mal ganz persönlich vor – getreu dem Motto „von Mensch zu Mensch“. Es war für sie der Abschluss eines erlebnisreichen Tages in Aachen. Im Rahmen ihrer „TatKraft-Tour“ arbeitete sie heute den ganzen Tag im Luisenhospital und zeigte dort, wie die Arbeit nahe am Menschen aussieht. Sie packte als Krankenschwester mit an und sammelte Eindrücke vom Arbeitsalltag des Pflegepersonals.
Als sie sich am Abend den Fragen von Moderator Reinhard Münchenhagen stellt, ist sie sichtlich erschöpft, aber auch zufrieden und gut gelaunt. Sie erzählt mit munterer Offenheit von ihrem Lebensweg, ihrer Karriere, ihren Interessen, von Hobbys und Freundschaften. Die Zuschauer haben heute die Gelegenheit, die Kandidatin einmal ganz persönlich kennen zu lernen. Freundlich und entspannt bemüht sie sich, den Fragen gerecht zu werden.
Hannelore Kraft, die häufig als kühle Strategin und taffe Akteurin im Parlament bezeichnet wird, präsentiert im Gespräch mit Münchenhagen eine ganz andere Seite. Sie erzählt von ihrem Sohn, und davon, wie sie „wie ein Hund gelitten“ hat, als er seinen Auslandsaufenthalt in Amerika verbracht hat. Sie gibt sich privat und schildert ihre Sicht auf die Dinge, die „mit der Zeit etwas ruhiger“ geworden ist.
Was sie sagt, wirkt ehrlich und natürlich, und klingt nicht gekünstelt oder eingeübt. Sie bleibt dem Publikum keine Frage schuldig. Sie lächelt durchweg freundlich und diskutiert angeregt mit den vier Landtagskandidaten der Städteregion, Stefan Kämmerling, Claudia Walther, Eva Voigt-Küppers und Karl Schultheis.
Insgesamt ist es ein gelungener Abend mit der NRW-Spitzenkandidatin. Das Publikum zeigt sich begeistert und interessiert an der Person Hannelore Kraft. „Sie ist eine echte Sympathieträgerin“, kommentieren Gäste der Veranstaltung; „sie ist die zukünftige Ministerpräsidentin.“, prognostiziert eine Genossin aus dem Unterbezirk.
S.O.
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