Meinung der Juso Hochschulgruppe zur Campusbahn

Wir, die JUSO-HSG sprechen uns klar für das Projekt der Campusbahn aus!
Wir halten es für eine sinnvolle und zukunftsgerichtete Investition für Aachen und den immer weiter wachsenden Campus-Melaten und somit für die Studierendenschaft. Der Stadtteil Aachen-Brand rückt durch die Straßenbahn näher an das Stadtzentrum heran. Dies nützt nicht nur den Studierenden sondern auch allen Aachener Bürgern bei der Wohnraumgewinnung. Die Bahn ist außerdem ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung barrierefreies Leben. Weiterhin ist die mit Ökostrom betriebene Bahn eine umweltfreundliche Alternative zum Busverkehr.

Deswegen ermutigen wir jeden Studi: Stimmt am 10.03. für die Campusbahn!

Die Juso Hochschulgruppe Aachen.

Zur aktuellen Situation der Aachen Ultras (ACU)

Die Aachener Jusos sehen den Rückzug der Aachen-Ultras als eine Niederlage im Kampf gegen Rechtsextremismus an.
Die Aachen-Ultras waren eine der Fangruppierungen in Deutschland, die sich offen gegen jegliche Form von Diskriminierung aussprachen. Im Gegensatz dazu ist die nun alleinstehende Karlsbande (KBU) in unseren Augen eine rechtsoffene Gruppierung. Die besorgniserregenden Angriffe der Karlsbande auf Mitglieder der Aachener Ultras der letzten Wochen und Monate gaben nun den Auslöser für den Rückzug der ACU aus der Aachener Fanszene.

„Fußball darf kein rechtsfreier Raum sein, in dem sich rivalisierende Gruppen, egal ob es sich hierbei um Fans eines oder verschiedener Vereine handelt, jagen, verletzten oder bedrohen.“, so Linus Offermann für die Aachener Jusos.
Weiterhin stellt Tobias Küppers, Vorsitzender der Aachener Jusos klar: „Auf Unverständnis stößt bei uns die Aussage, dass Politik im Stadion nichts zu suchen habe. Wir möchten an dieser Stelle unterstreichen, dass im Fußball verfassungsfeindliche und menschenverachtende Positionen keinen Platz haben. Eine Sportkultur, die sich nicht engagiert für Demokratie und Menschenrechte einsetzt, können wir in unserer Gesellschaft nicht tolerieren.“

Die Aachener Jusos möchten weiterhin unterstreichen, dass es sich bei den Aachen-Ultras um keine linksextreme, gewaltbereite Gruppierung handelt. Sie bedauern den Verlust der Aachen-Ultras. Es ist alarmierend, dass sich eine Fangruppierung auflösen musste, da sie sich stetiger Gewalt ausgesetzt sah und keine ausreichende Unterstützung erfuhr.

Die Jusos Aachen fordern ein wirksames Engagement gegen Rechtsextremismus im Fußball. Die Maßnahmen, die bereits gegen die Karlsbande ergriffen wurden, müssen konsequent durchgeführt und verstärkt werden.
Die Alemannia ist ein wichtiger Bestandteil unserer Stadt. Die Aachener Jusos stehen daher ein für eine offene, tolerante und vielfältige Fankultur auf den Rängen des Tivolis.

Integration geht uns alle an – Gleichberechtigt miteinander leben

Wir lassen die Jusositzung am Donnerstag ausfallen, damit alle zu folgender Veranstaltung kommen können:

Donnerstag, 23.08.2012 – 19:00 Uhr in der Nadelfabfrik, Aachen

Deutschland ist vielfältig, bunt und reich an Erfahrung im Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Sozialisationen. In der Stadt Aachen verfügt fast jede(r) dritte Mitbürger(in) über einen Migrationshintergrund. Über 150 unterschiedliche Nationalitäten leben in unserer Stadt.

Integration gelingt, wo faire Chancen auf Teilhabe an der Gesellschaft, auf Bildung und Arbeit bestehen – und auch genutzt werden. Das ist keineswegs einfach zu erreichen, sondern erfordert kontinuierliche politische Arbeit und gesellschaftliche Überzeugungskraft. Wichtig ist, dass alle die Notwendigkeit erkennen, mitzumachen. Die SPD-Bundestagsfraktion will die Zukunft unseres Landes gestalten und mit ihrer Integrationspolitik Perspektiven eröffnen.

Integration findet vor Ort statt – in den Städten und Kommunen, den Vereinen und in der Nachbarschaft. Über die integrationspolitischen Positionen der SPD-Bundestagsfraktion, aber natürlich auch über Ihre Meinungen und Fragen rund ums Thema Integration, wollen wir mit Ihnen diskutieren. Der direkte Austausch mit Ihnen ist uns wichtig – gerade bei diesem gesellschaftspolitisch so bedeutendem Thema.

Wir freuen uns, dass wir Aydan Özoguz, Integrationsbeauftragte und stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD und Richard Okon, Leiter der OT Josefshaus, als Referenten für diese Veranstaltung gewinnen konnten. Packen wir es also an – Integration geht uns alle an. Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit Ihnen!

Wir würden Sie bitten, die Einladung an Interessierte weiterzuleiten. Die Veranstaltung ist öffentlich zugänglich. Über zahlreiche Teilnahmen würde wir uns sehr freuen! Eine Anmeldung per E-Mail oder Telefon reicht vollkommen aus. Auch Kurzentschlossene sind herzlich eingeladen!

Jusos und AsF sammeln Unterschriften für Kindertagesstätten statt Betreuungsgeld

Übergabe der Unterschriften an Ulla Schmidt

StädteRegion Aachen – Juli 2012. Die SPD, die Jusos und die AsF setzen sich in ihrem politischen Grundverständnis seit Jahren für den Ausbau von Plätzen in Kindertagesstätten ein, denn gerade in Kitas werden Kinder kreativ gefördert und liebevoll betreut. Das geplante Betreuungsgeld, das den Staat voraussichtlich 2 Milliarden Euro jährlich kosten wird, sehen die Sozialdemokraten daher viel sinnvoller im Ausbau der Betreuungsinfrastruktur investiert. Aus diesem Grund sammeln die Jusos und die AsF aus Stadt und Kreis Aachen derzeit Unterschriften in der StädteRegion, die sich gegen die Einführung des Betreuungsgeldes wenden. Am Donnerstag, den 12. Juli, wurden die Unterschriftenlisten im Restaurant Elisenbrunnen symbolisch an Ulla Schmidt, MdB übergeben.
Für die Sozialdemokraten gibt es insgesamt fünf Hauptgründe gegen das Betreuungsgeld:
– Die Fernhalteprämie stoppt den Kitaausbau. Ab August 2013 gibt es einen Rechtanspruch auf einen Kita-Platz für alle Kinder ab dem ersten Lebensjahr. Allerdings stehen bisher erst für rund ein Viertel aller Kinder unter drei Jahren Kita-Plätze zur Verfügung. Mit den 2 Milliarden Euro, die das Betreuungsgeld den Staat im Jahr kostet, könnten 166.000 dringend benötigte Kitaplätze geschaffen werden.

  • Die Fernhalteprämie dient nicht dem Kindeswohl. Eltern sollen dafür bezahlt werden, dass sie ihre Kinder nicht in die Kita schicken. Damit werden Kinder von frühkindlicher Bildung, welche u.a. soziale Kompetenzen und die Sprachentwicklung fördert, ferngehalten.
  • Die Fernhalteprämie hält Eltern vom Arbeitsmarkt fern. Elternteile, die kinderbedingt mehrere Jahre aus dem Beruf aussteigen, bezahlen diese Auszeit oftmals mit dem Verlust von Karrieremöglichkeiten. Da es in der Mehrzahl Frauen sind, die diese langjährigen Auszeiten in Kauf nehmen, zementiert es außerdem die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern.
  • Die Fernhalteprämie erhält hohe Kritik. Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, Ökonomen, Haushaltspolitiker, kommunale Verbände, Familienorganisationen und Kirchenvertreter lehnen die Einführung des Betreuungsgeldes ebenfalls ab.
  • Die Fernhalteprämie schafft nur neue Ungerechtigkeit. So sollen Hartz-IV-Empfänger nicht von dem geplanten Betreuungsgeld profitieren und Bezieher des Arbeitslosengelds II sollen zwar Betreuungsgeld erhalten, dieses werde aber mit ihren anderen Bezügen verrechnet.

„Aus diesen Gründen hoffen wir, dass noch möglichst viele Bürgerinnen und Bürger auf unseren Listen gegen das Betreuungsgeld unterschreiben“, sind sich die Verantwortlichen der an der Aktion vier beteiligten SPD-Organisationen einig.

“MIR SAN EUROPA” – VERTEILAKTION ZUM CHAMPIONS LEAGUE-HALBFINALE

Als noch niemand ahnte, dass es unheimlich spannende 120 Minuten und ein ebenso packendes Elfmeterschießen dauern sollte bis der FC Bayern München in das Champions League-Finale im heimischen Stadion am 19. Mai einzog, stand das Wahlkampfteam der Aachener SPD gemeinsam mit dem Ortsverein Ponttor in der Pontstraße und verteilte EM-Planer, die pünktlich zum Spiel neu im Wahlkampfsortiment eingetroffen waren, und Informationen zur Landtagswahl 2012.

Insbesondere die EM-Planer erfreuten sich einer großen Beliebtheit und wurde gerne von den Passantinnen und Passanten im Vorbeigehen mitgenommen. Kurz vor Anpfiff packten schließlich auch die Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer ihre Sachen zusammen und eilten nach Hause, um das Spiel zu verfolgen. Beim Tippen des Ergebnisses waren sich alle einig: „Die Roten werden das gewinnen.“

klar-karl.de