Babybegrüßungspacket in Aachen

http://www.youtube.com/watch?v=H333flbEK_A&feature=player_embedded

Das von den Jusos Aachen im Jahr 2007 geforderte Babybegrüßungspacket ist nun Realität.

(Hier nochmal der Antrag aus dem Jahr 2007)

Bierdeckel gegen Menschenfeindlichkeit

Der Nährboden für gruppenbasierende Menschenfeindlichkeit, d.h. die Abwertung eines Menschen basierend auf einem Merkmal wie der Herkunft, der Hautfarbe, der Religion, des Geschlechts, der sexuellen Ausrichtung oder aufgrund einer Behinderung, wird angereichert durch Vorurteile gegenüber ‚den Anderen‘, welche in ihrer häufigsten Form in Stammtischparolen zum Ausdruck gebracht werden. Ausdrücke, wie „Eh, bist du schwul oder was?!“ oder „Politiker machen doch eh was sie wollen“, finden immer häufiger gebrauch.

Die Jusos Aachen haben gemeinsam mit den Falken KV Aachen Bierdeckel entworfen, um den gängigsten Vorurteilen faktisch Paroli zu bieten, rechtspopulistische Äußerungen zu entkräften und die Nutzer der Bierdeckel zum Nachdenken anzuregen. 40.000 Bierdeckel werden in Cafés, Kneipen, kirchlichen und nicht- kirchlichen Jugendtreffs, in Räumlichkeiten von Sportvereinen, in Schul- und Hochschulmensen, in Diskos sowie bei Konzerten und Veranstaltungen in Aachen ausliegen.

 

„Zwar ist es die Pflicht demokratischer Parteien, die Ängste und Perspektivlosigkeit in Zeiten wirtschaftlicher Umwälzungen zu be- kämpfen und das Vertrauen in die Politik und die regierenden Parteien wiederherzustellen und somit rechtspopulistischen Äußerungen den Nährboden zu entziehen. Aber wir hoffen, dass ei- ne Auseinandersetzung mit den eigenen Vorurteilen hierzu beitragen kann“, so Anne Pauli von den Jusos Aachen.

Neben den Bierdeckeln sollen auch Plakate dazu anregen Andere nicht aufgrund eines Geburtsmerkmals, sondern aufgrund ihrer Handlungen zu beurteilen. Die Kampagne wird unterstützt durch das Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“. Nähere Informationen gibt es auf der eigens für die Kampagne eingerichteten Website:

www.bierdeckel.jusos-aachen.de

 

Nein zum Betreuungsgeld!

Die SPD und die Jusos sind Teil eines breiten Bündnisses über Parteigrenzen hinweg gegen das Betreuungsgeld. In einem Aufruf werden Bundesregierung und Koalitionsfraktionen aufgefordert, das Betreuungsgeld abzulehnen. Darin heißt es:

„Das Betreuungsgeld ist schädlich.

Das Betreuungsgeld ist teuer.

Das Betreuungsgeld will niemand – außer der CSU.“

Das Bündnis macht sich dafür stark, dass Eltern ein gutes und verlässliches Betreuungsangebot für Kinder haben. „Damit alle Kinder in ihrer Entwicklung gefördert werden. Damit Mütter und Väter ihr Leben, Familie und Beruf, so organisieren können, wie sie es für richtig halten. Das gibt es nicht umsonst. Dafür werden die Milliarden gebraucht, die für das Betreuungsgeld vorgesehen sind.“ Der Aufruf richtet sich auch an die Abgeordneten der Koalitionsfraktionen. „Ihr Verantwortungsbewusstsein ist jetzt gefordert – bei der entscheidenden Abstimmung im Bundestag. Denn wir brauchen das Geld dringend für den Ausbau von Kita-Plätzen. Das gilt umso mehr vor dem Hintergrund, dass die angestrebte Betreuungsquote von 35 Prozent unter dem heutigen Bedarf zurückbleibt. Wir brauchen keine Anreize, Kinder von zusätzlicher Förderung fernzuhalten und vor allem Frauen den Wiedereinstieg in den Beruf zu erschweren. Für mehr und für bessere Betreuungsangebote!“ Der Aufruf wird neben der SPD und den Jusos getragen von Bündnis 90/Die Grünen, der Linkspartei, der Piratenpartei, Gewerkschaften, dem Deutschen Kinderhilfswerk und vielen anderen. Den Aufruf in voller Länge finden ihr unter neinzumbetreuungsgeld. und könnt ihn auch online unterzeichnen.

Bildung gemeinsam bewegen!

Bundeskoordinierungstreffen der Juso-Hochschulgruppen beschließt Eckpunkte zur Reform der LehrerInnenbildung

Pressemitteilung der Juso-Hochschulggruppen

Frankfurt, 21.05.2012: Über 100 Mitglieder der Juso-Hochschulgruppen haben sich am Wochenende zum Bundeskoordinierungstreffen in Frankfurt getroffen. Die Delegierten haben sich in ihrer Beratung auf ein neues Konzept für die Lehramtsbildung geeinigt. Dabei soll die Ausbildung der LehrerInnen in das Bachelor-/Mastersystem überführt werden und die Verzahnung von Theorie und Praxis durch einen deutlichen Ausbau der Praxisphasen im Lehramtsstudium verstärkt werden.

 

Die Delegierten der fast 50 Hochschulgruppen aus dem gesamten Bundesgebiet haben mit Erkan Ertan auch einen neuen Bundesgeschäftsführer gewählt. Zudem wurden auch zwei neue Mitglieder in den Bundesvorstand gewählt. Die Delegierten haben Kilian Krumm aus Trier und Katharina Kaluza aus Berlin neu in den Bundesvorstand gewählt.

 

Klar sprachen sich die Delegierten gegen den Massiven Polizeieinsatz gegenüber der Bolckupy-Demonstration aus. Sowohl das Verbot von Demonstration sowie der übertriebene Einsatz von Polizeikräften wurde abgelehnt und der Aufruf zur Blockupy-Demonstration unterstützt.

 

Das Bundeskoordinierungstreffen diskutierte vielfältige inhaltliche Anträge. So wurde bei der Studienplatzvergabe die aktuellen Missstände aufgezeigt. Die Delegierten fordern das die Studienplatzkapazität endlich adäquat ausgebaut werden und Zulassungsbeschränkungen ein Ende haben müssen. Vor allem Auswahlverfahren nach der Abiturnote wurde von den Delegierten scharf kritisiert.

 

Das Bundeskoordinierungstreffen der Juso-Hochschulgruppen ist das höchste Beschlussfassende Organ des Verbandes und trifft sich halbjährlich, um inhaltliche Beschlusslagen zu erarbeiten und Bundesvorstand und -geschäftsführer zu wählen.

Danke Aachen – Danke für klare Verhältnisse in NRW

„So sehen Sieger aus…“, hallte es noch lange im Brüsselsaal des Eurogress nach, wo die offizielle Wahlauszählung in Aachen stattfand. Bereits gegen 20 Uhr trafen auch die beiden SPD-Kandidaten, Karl Schultheis und Daniela Jansen, ein: Das Ergebnis war schon sehr früh sehr klar.Mit 40% Stimmanteil gegenüber der Kandidatin der CDU, Ulla Thönnissen, mit 30,9% zog Karl Schultheis erneut in den Düsseldorfer Landtag ein. Doch die Überraschung des Abends stellte das deutliche Abschneiden von Daniela Jansen dar, die zum ersten Mal antrat und direkt mit 38,3% Armin Laschet ausstach.

Die beiden Kandidaten der Wahlkreise III und IV, Eva-Maria Voigt-Küppers und Stefan Kämmerling, rundeten das überaus erfolgreiche Ergebnis für die Aachener SPD Stadt und Kreis ab, die jetzt mit vier Kandidaten vertreten sein wird.

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei allen Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer, die so viel Material für diesen Blog geliefert haben, die vielen Bürgerinnen und Bürger, die uns mit ihrem Interesse und ihrer Freundlichkeit jeden Infostand verschönt haben, und alle, die unseren SPD-Kandidatinnen und -kandidaten gestern und auch schon in den Wochen zuvor ihr Vertrauen und ihre Stimme geschenkt haben. Sie werden es ganz sicher nicht bereuen.